Dr. S. Hahnemann - Heilung nach dem Ähnlichkeitsprinzip

Hahnemann´s Zeit in Köthen

Denkmal von Dr. Samuel Hahnemann und Dr. Arthur Lutze1821 kam Dr. Samuel Hahnemann (1755 - 1843), nach langer Wanderschaft in das liberale und aufgeschlossene Köthen.

Mit herzoglicher Erlaubnis zur Selbstherstellung von homöopathischen Arzneimitteln und geschützt von Anfeindungen der Ärzte und Apotheker lebte, praktizierte und forschte er als Begründer der Homöopathie im Herzogtum Anhalt-Köthen.

Die hiesige 14-jährige Wirkungszeit Hahnemanns machte schon zu seiner Lebzeit Köthen zu einem Mittelpunkt der homöopathischen Bewegung.

Neben wichtigen Veröffentlichungen, die hier entstanden, wurde zu seinem 50. Doktorjubiläum am 10. August 1829 die erste Gesellschaft homöopathischer Ärzte gegründet, aus der später der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) hervorging.

Das Hahnemannhaus Schild am Hahnemannhaus

Auch heute besuchen viele Ärzte, Therapeuten und Touristen die Stadt, um die Wirkungsstätten Hahnemann´s zu sehen.

Für Homöopathen aus dem In- und Ausland wurde Köthen zur Pilgerstätte, um hier die Aura des Vaters der Homöopathie aufzunehmen, und einmal still und andächtig im Hahnemannhaus (Wallstr. 47) vor dem Schreibtisch mit der persönlichen Hausapotheke ihres großen Vorbildes stehen zu können.

1835 heiratete der verwitwete Hahnemann, hier in Köthen die Französin Marie Melanie d´Hervilly-Gohier (1802 - 1878) und zog noch im gleichen Jahr mit ihr nach Paris um.

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