Stadt Raguhn-Jeßnitz

Seit dem 1. Januar 2010 besteht die Stadt  Raguhn-Jeßnitz. Zur Stadt gehören nunmehr die Ortsteile:

Raguhn liegt an der Mulde ca. 4 km nördlich von Jeßnitz (Anhalt) und ca. 15 km südlich von Dessau. Die Bundesstraße 184 führt durch das Gemeindegebiet und die nahe gelegene A 9 ist über den Anschluss Dessau-Süd günstig zu erreichen.

Südlich von Raguhn teilt sich die Mulde, wo dann ein kleinerer Flussarm nach wenigen hundert Metern mit dem Spittelwasser zusammenfließt und sich dann nördlich von Raguhn wieder mit der Mulde vereint. Durch diesen Umstand liegt die Raguhner Altstadt auf einer Insel, die über die Schlossbrücke (von Süden), über die Hallesche Brücke (von Westen) und über die Wittenberger Brücke (von Osten) erreichbar ist.

Muldebrücke Raguhn Kirche in Raguhn

Raguhn wurde erstmalig 1285 urkundlich erwähnt. Im Jahre 1395 wurde Raguhn durch Fürst Albrecht III. von Anhalt-Köthen das Stadtrecht erteilt. 1549 erhielt Raguhn das Wappen von den Fürsten Georg und Joachim von Anhalt. Die Stadt entstand an dem strategisch wichtigen Übergang der Straße von Halle nach Wittenberg.

Jeßnitz (Anhalt) liegt in einer Auenlandschaft am unteren Abschnitt der Mulde. Östlich von Jeßnitz beginnt der Naturpark Dübener Heide.

Die erste zuverlässige Erwähnung des Namen Jeßnitz stammt aus einer Magdeburger Urkunde von 1259. Aber schon im Jahre 1156 soll eine urkundliche Erwähnung erfolgt sein. Der Stadtkern ging wahrscheinlich aus einer ehemaligen Fischersiedlung hervor.

Eine Kirche hat es sicher bei der Ersterwähnung 1259 auch gegeben. Der heutige Kirchturm wurde 1832 mit einem Volksfest eingeweiht. Die Erneuerung des Kirchenschiffes wurde 1871 fertig gestellt.

Weitere Ortsteile der Stadt Raguhn-Jeßnitz:

Altjeßnitz, Marke, Retzau, Schierau, Thurland, Tornau vor der Heide

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Internetseite der Stadt Raguhn-Jeßnitz.

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