Ausstellungen und Filmvorführungen im IFM Wolfen

100 Jahre Filmfabrik Wolfen

Logo 100 Jahre FilmfabrikIm Jahr 2010 jährt sich die Betriebsaufnahme der Agfa Filmfabrik Wolfen zum 100sten Mal. Innerhalb von weniger als 10 Jahren schaffte es das Werk zum größten Produzenten von Rohfilm Europas und zum zweitgrößten weltweit zu werden. Diesen Status behielt das Werk bis Anfang der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts.

An dieses Jubiläum und an die wechselvolle Geschichte der Filmfabrik Wolfen erinnert das Industrie- und Filmmuseum Wolfen von Juli bis Oktober 2010 in Zusammenarbeit mit vielen regionalen und überregionalen Partnern. Vom 19. bis 25. Juli 2010 findet in Wolfen eine Festwoche statt. Neben einer Buchpräsentation und einer Ausstellung zur 100jährigen Geschichte der Filmfabrik lädt das Industrie- und Filmmuseum Wolfen im Oktober zu einem Symposium ein. Für Sammler hat der Briefmarkensammlerverein Wolfen e.V. einen Sonderstempel herausgegeben.

Foto aus der Ausstellung Foto aus der Ausstellung Foto aus der Ausstellung

Termine "100 Jahre Filmfabrik Wolfen"

Montag, den 27. September 2010
Buchpräsentation
Dr. Rainer Karlsch: "Die Agfa-Orwo Story - Geschichte der Filmfabrik Wolfen und ihrer Nachfolger 1910-2010"
Ort: Landesvertretung von Sachsen-Anhalt in Berlin

Freitag, den 29.10.2010 und Samstag, den 30.10.2010
Symposium "100 Jahre Filmfabrik Wolfen"
Ort: Industrie- und Filmmuseum Wolfen

WIR DANKEN FOLGENDEN SPONSOREN UND PARTNERN:
Stadt Bitterfeld-Wolfen, Stadtwerke Wolfen, Förderverein Industrie- und Filmmuseum e.V., Mitteldeutsche Sanierungs- und Entsorgungsgesellschaft mbH (MDSE), Wohnungs- und Baugesellschaft Wolfen mbH, Land Sachsen-Anhalt, Lotto Sachsen-Anhalt, Briefmarkensammlerverein Wolfen e.V.

Schmuckumschlag mit Briefmarke und Sonderstempel
100 Jahre Filmfabrik Wolfen

Der Briefmarkensammlerverein Wolfen e.V. hat zum Jubiläum der Filmfabrik Wolfen einen Schmuckumschlag herausgebracht. Er zeigt ein historisches Luftbild der Filmfabrik aus dem Jahre 1928. Als Marke findet eine Individual - Briefmarke der Deutschen PostAG mit der Abbildung des ehemaligen Verwaltungsgebäude der Filmfabrik (041) und heutigem Rathaus der Stadt Bitterfeld - Wolfen Verwendung. Zum Einsatz kommt ein Sonderstempel der Deutschen Post AG mit Bezug auf das 100jährige Jubiläum.

Die Umschläge zum Preis von 2,50 € sind im Rahmen der Ausstellungseröffnung "100 Jahre Filmfabrik" am 22. Juli, 18 Uhr sowie ab dem 23. Juli 2010 zu den Öffnungszeiten im Industrie- und Filmmuseum Wolfen (Dienstag bis Sonntag: 10 bis 16 Uhr) oder durch Bestellung bei Günther Fuchs, PF 2001, 06758 Bitterfeld - Wolfen erhältlich.

Filme wiederentdeckt
Im Rahmen der Reihe "Filme wiederentdeckt" laden Sie die Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen-Anhalt, Landesbüro Magdeburg; der Förderverein IFM e.V. und das Industrie- und Filmmuseum Wolfen am Donnerstag, den 23. September 2010 zu folgender Filmvorführung ein:

"Ich will da sein - Jenny Gröllmann"

Zum Inhalt des Films:
Eine deutsch-deutsche Karriere. Die Liebe einer Frau zu Bühne und Leinwand, Kunst und Leben. Die Schauspielerin Jenny Gröllmann war eine der großen Charakterdarstellerinnen und imponierendsten Künstlerpersönlichkeiten der DDR. Ihre Leinwandpräsenz und die Stärke der von ihr verkörperten Figuren machten sie zu einem populären Star. Ab 1990 etablierte sich die Schauspielerin im gesamtdeutschen Fernsehen. Mit "Liebling Kreuzberg", an der Seite von Manfred Krug, eroberte sie als "Anwältin Isenthal" ihr neues Publikum. Kurz vor ihrem Tod kämpfte sie gegen einen unberechtigten Stasi-Verdacht und ging dagegen juristisch erfolgreich vor. Im Jahr 2006 starb Jenny Gröllmann im Alter von 59 Jahren an Krebs.

Der Film begleitet sie während ihrer letzten zwei Lebensjahre. Mittels Filmausschnitten und parallel montierten Bildern und Gesprächen mit Kollegen und Wegbegleitern, wie Michael Gwisdek und Henry Hübchen, wird die Karriere einer besonderen Schauspielerin und das bewegende persönliche Portrait einer starken Frau gezeichnet. Die Parallelerzählung von Fiktion und Realität verdichtet sich zu einem faszinierenden Dokument der Schauspielkunst, DDR-Filmgeschichte und schließlich gesamtdeutschen Geschichte. Ein Film über eine außeror-dentliche Frau zwischen Anerkennung und Vergessenheit, zwischen Selbstverwirklichung und Schmerz, zwischen Diffamierung und Rehabilitierung.

Im Anschluss an die Vorführung folgt ein Filmgespräch mit der Regisseurin Petra Weissenburger sowie dem Kulturhistoriker Paul Werner Wagner.

Beginn: 18.30 Uhr

Wenn Sie an dieser Veranstaltung teilnehmen wollen, bitten wir Sie, sich schriftlich und verbindlich anzumelden.

Bitte benachrichtigen Sie uns, wenn Ihnen trotz Anmeldung kurzfristig eine Teilnahme unmöglich wird, da sonst Ausfallgebühren entstehen. Wir verschicken keine Anmeldebestätigungen. Die Teilnehmergebühr für diese Veranstaltung beträgt 5,00 Euro und wird zu Beginn der Veranstaltung entgegengenommen.

Filme wiederentdeckt
Im Rahmen der Reihe "Filme wiederentdeckt" laden Sie die Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen-Anhalt, Landesbüro Magdeburg; der Förderverein IFM e.V. und das Industrie- und Filmmuseum Wolfen am Mittwoch, den 01. Dezember 2010, um 18.30 Uhr zu folgender Filmvorführung ein:
Hände hoch oder ich schieße

(DEFA 1966/2009), s/w, 78 min,
Regie: Hans-Joachim Kasprzik, Buch: Rudi Strahl/Hans-Joachim Kasprzik,
Darsteller: Rolf Herricht, Zdeněk Štěpánek, Evelyn Cron, Hans-Joachim Preil, Gerd E. Schäfer, Herbert Köfer, Eberhard Cohrs, Manfred Uhlig, Hans Klering, Bruno Carstens, Agnes Kraus, Walter Lendrich, Werner Lierck, Edwin Marian, Fred Delmare, Gerd Ehlers, Otto Stark

Zum Inhalt des Films:
In der Gangsterkomödie Hände hoch oder ich schieße verzweifelt Holms, ein hoch motivierter Volkspolizist, an seinem verbrecherlosen Einsatzort. Hat doch sein idyllisches Wolkenheim von allen Städten der DDR die niedrigste Kriminalitätsrate. Während Holms seine Depression von einem Psychiater behandeln lässt, versucht sein guter Freund und Ex-Ganove Pinkas mit einer ganz besonderen Maßnahme, dem gelangweilten Kriminalinspektor zu helfen. Gemeinsam mit seinen Ex-Gaunerfreunden raubt er das wertvolle Denkmal vom Marktplatz und verschafft Holms den Fall seines Lebens. Während einer turbulenten Verfolgungsjagd gelingt es Holms nicht nur, seinen Trübsinn zu überwinden, er gewinnt am Ende auch seine heimliche Liebe, die schöne Lucie für sich.
Ein Film mit einem Staraufgebot der besten Komödianten, die die DDR aufzubieten hatte.

Hände hoch oder ich schieße ist der letzte unveröffentlichte DDR-Verbotsfilm aus der Zeit des 11. Plenums von 1965. Die Komödie wurde zwischen 1965 und 1966 gedreht, kam aber nie in die DDR-Kinos. Nach einer Rekonstruktion des Films im Jahr 2008 feierte er im Juni 2009 nach über 40 Jahren seine Kinopremiere!

Einführung und Moderation: Paul Werner Wagner, Kulturhistoriker, Berlin
Stargast des Abends: Film- und Fernsehlegende Herbert Köfer

Wenn Sie an dieser Veranstaltung teilnehmen wollen, bitten wir Sie, sich schriftlich und verbindlich anzumelden.

Bitte benachrichtigen Sie uns, wenn Ihnen trotz Anmeldung kurzfristig eine Teilnahme unmöglich wird, da sonst Ausfallgebühren entstehen. Wir verschicken keine Anmeldebestätigungen. Die Teilnehmergebühr für diese Veranstaltung beträgt 5,00 Euro und wird zu Beginn der Veranstaltung entgegengenommen.

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Öffnungszeiten:
Dienstag - Sonntag: 10.00 - 16.00 Uhr
Montag geschlossen.

Anschrift:
Industrie- und Filmmuseum Wolfen
Chemiepark Bitterfeld-Wolfen, Areal A
Bunsenstraße 4
06766 Wolfen
Telefon: 03494 636446
Fax: 03494 636091
E-Mail: info@ifm-wolfen.de
Internet: http://www.ifm-wolfen.de

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