Begleitende Umsetzung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes mit Klimaschutzmanagement für den Landkreis Anhalt-Bitterfeld – Anschlussvorhaben
Klimaschutz im Landkreis Anhalt-Bitterfeld geht in die nächste Phase
Mit der erfolgreichen Erstellung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes hat der Landkreis Anhalt-Bitterfeld die Grundlage für einen strategischen und langfristigen Klimaschutz geschaffen. Nun beginnt die nächste wichtige Etappe mit der konkreten Umsetzung der im Klimaschutzkonzept erarbeiteten Maßnahmen. Das Anschlussvorhaben wird vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) gefördert und läuft vom 01.08.2026 bis zum 31.07.2029.
Ziel des Projektes ist es, den Klimaschutz dauerhaft in den Verwaltungsabläufen zu verankern, die priorisierten Maßnahmen des Klimaschutzkonzeptes umzusetzen und gemeinsam mit Kommunen, Unternehmen, Institutionen sowie Bürgerinnen und Bürgern die nachhaltige Entwicklung des Landkreises voranzubringen.
Das Anschlussvorhaben
Das im Jahr 2026 fertiggestellte Integrierte Klimaschutzkonzept (siehe Dokumente unter dem Artikel) enthält eine Vielzahl von Maßnahmen, die zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen, zur Steigerung der Energieeffizienz und Schonung unserer Ressourcen im Landkreis beitragen sollen. Im Anschlussvorhaben liegt der Schwerpunkt auf der schrittweisen Realisierung dieser Maßnahmen sowie auf der Verstetigung des Klimaschutzmanagements innerhalb der Kreisverwaltung.
Zu den zentralen Aufgaben des Klimaschutzmanagements gehören:
- Koordination und Umsetzung der priorisierten Maßnahmen des Klimaschutzkonzeptes
- Integration von Klimaschutzaspekten im Verwaltungshandeln und in Entscheidungsprozesse
- Aufbau und Pflege von Netzwerken mit Kommunen, Unternehmen, Bildungseinrichtungen und weiteren Akteuren
- Initiierung und Begleitung von Projekten in den Bereichen Energie, Mobilität, Ressourcen- und Klimaschutz
- Information, Beratung und Sensibilisierung der Öffentlichkeit
- Monitoring und Controlling der Klimaschutzaktivitäten sowie Bewertung der Zielerreichung
- Verstetigung des kommunalen Klimaschutzes im Landkreis Anhalt-Bitterfeld
Gemeinsam Klimaschutz gestalten
Der Klimaschutz kann nur erfolgreich sein, wenn Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft gemeinsam handeln. Daher setzt der Landkreis Anhalt-Bitterfeld auch im Anschlussvorhaben auf eine gemeinsame Zusammenarbeit mit den verschiedenen Akteuren aus dem Landkreis.
Bürgerinnen und Bürger sowie regionale Akteure sind eingeladen, sich mit Ideen, Anregungen und Projekten aktiv einzubringen. Gemeinsam sollen nachhaltige Lösungen entwickelt werden, die zum Klimaschutz beitragen und zugleich die Lebensqualität sowie die regionale Wertschöpfung im Landkreis stärken.
Haben Sie Ideen und Anregungen für mehr Klimaschutz im Landkreis Anhalt-Bitterfeld?
Melden Sie sich gerne bei unserer Klimaschutzmanagerin!
Förderinformationen
Projekttitel
„KSI: Begleitende Umsetzung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes mit Klimaschutzmanagement für den Landkreis Anhalt-Bitterfeld – Anschlussvorhaben“
Laufzeit
01.08.2026 bis 31.07.2029
Förderkennzeichen
67K24461-1
Projektleiterin
Manuela Danneberg
Klimaschutzmanagerin
Shalaja Weber
Projektträger
Zukunft-Umwelt-Gesellschaft (ZUG) gGmbH für das BMUKN
Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen
Weitere Informationen zur Nationalen Klimaschutzinitiative des BMUKN finden Sie unter: www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie

