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Aktuelle Informationen zum Strukturwandel in der Region

"REVIERKOMPASS" veröffentlicht

Grüner Wasserstoff, Bioökonomie, Cybersicherheit und Industriekultur: Mit diesen vier Schwerpunktthemen wollen die Gebietskörperschaften des Mitteldeutschen Reviers den Strukturwandel gestalten und neue Impulse für Wertschöpfung und Innovation auslösen. Das ist die zentrale Botschaft des gemeinsam mit der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland erarbeiteten „REVIERKOMPASS“, der am 27. Juni 2022 in Leipzig der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Er ist das zusammengefasste Ergebnis der Studien (s.u.), welche  die ökonomischen, gesellschaftlichen und sozialen Bedingungen und Perspektiven der Region in den letzten 24 Monaten untersucht und analysiert haben.

Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte der auf der rechten Seite beigefügten Pressemitteilung. 

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Im Projekt „Innovationsregion Mitteldeutschland“ entwickelt die Europäische Metropolregion Mitteldeutschland mit den Landkreisen Altenburger Land, Anhalt-Bitterfeld, Burgenlandkreis, Leipzig, Mansfeld-Südharz, Nordsachsen und Saalekreis sowie den Städten Halle (Saale) und Leipzig neue Strategien und Projekte für den Strukturwandel in der Region. Gemeinsam wurden rund 20 Studien in Auftrag gegeben, die ökonomische, gesellschaftliche und soziale Bedingungen und Perspektiven der Region untersuchen, analysieren und mit Handlungsempfehlungen versehen. Eine davon:
 
Sozio-ökonomischen Perspektive 2040
 
Die Städte Leipzig und Halle (Saale) werden in den kommenden Jahrzehnten ihre Rolle als Wachstumskerne im Mitteldeutschen Revier weiter ausbauen. Demgegenüber stehen insbesondere die peripheren Regionen in den Landkreisen vor großen demografischen und wirtschaftlichen Herausforderungen. Zu diesem Schluss kommt die von der Metropolregion Mitteldeutschland veröffentlichte Strukturwandelstudie „Sozio-Ökonomische Perspektive 2040“.

„Während Leipzig in zwei Jahrzehnten rund 40 Prozent der Erwerbstätigen und Bruttowertschöpfung im Mitteldeutschen Revier auf sich vereinen wird, werden sich der Strukturwandel und der Bevölkerungsrückgang in den Randlagen der Region schmerzhaft bemerkbar machen. In diesen Teilregionen braucht es neue Lösungen zur zukünftigen Sicherung der öffentlichen Daseinsvorsorge und des wirtschaftlichen Wachstums“, erklärt Werner Bohnenschäfer, Leiter des Strukturwandelprojektes „Innovationsregion Mitteldeutschland“ bei der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland. „Mit dem in der Studie entwickelten sozio-ökonomischen Rahmen geben wir den Akteuren in den einzelnen Gebietskörperschaften eine empirische Basis an die Hand, um mit gezielten Maßnahmen zur Regionalentwicklung diesen Herausforderungen zu begegnen“, so Werner Bohnenschäfer weiter

Die im Rahmen des Strukturwandelsprojektes „Innovationsregion Mitteldeutschland“ durch die Prognos AG erarbeitetet Studie untersuchte die Entwicklung verschiedener demografischer und wirtschaftlicher Faktoren bis zum Jahr 2040 im Mitteldeutschen Revier, u.a. die Zahl der Einwohner und Haushalte und den sich daraus ergebenden Bedarf an Wohnflächen, Kinderbetreuung, Ausbildung und Pflegeplätzen sowie die Entwicklung der Bruttowertschöpfung, Erwerbstätigen und Einkommen in der Region.

Kernaussagen der Studie für Mitteldeutschland und den Landkreis Anhalt-Bitterfeld sind:

Bevölkerung im Mitteldeutschen Revier wird weniger, älter und pflegebedürftiger

Zahl der Erwerbstätigen sinkt – Fachkräftemangel verschärft sich in Teilregionen

Wirtschaft im Mitteldeutschen Revier wächst weiter – aber unter Bundesdurchschnitt