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Aktuelle Informationen zum Strukturwandel in der Region

Magdeburg, 21. April 2021

Revierausschuss „Strukturwandel im Mitteldeutschen Revier Sachsen-Anhalt“ nimmt Arbeit auf

Zur kontinuierlichen Beteiligung der wesentlichen Akteure der sachsen-anhaltischen Braunkohleregion an den strategischen und operativen Strukturwandelprozessen wurde heute ein Revierausschuss mit beratender und empfehlender Funktion gegründet.

Ministerpräsident Dr. Reiner Haselhoff betonte in der konstituierenden Sitzung: „Der Strukturwandel in unserer Braunkohleregion bringt große Herausforderungen mit sich, die man nur gemeinsam bewältigen kann – im engen Schulterschluss zwischen Kommunen, Kreisen, Land und Bund. Er bietet aber vor allem die Chance zur Modernisierung und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze in zukunftsträchtigen Branchen. Diese Chance werden wir nutzen.“

Der Revierausschuss soll den kontinuierlichen Informationsaustausch zwischen Revier und Landesregierung sicherstellen und über strategische und operative Fragestellungen der Revierförderung befinden. „Der heute gegründete Revierausschuss ist eine entscheidende Kommunikationsplattform zwischen Region und Land, um die operativen und strategischen Aufgaben gemeinsam zu bearbeiten“, so Haseloff weiter.

Die Mitglieder des Revierausschusses im Überblick:

Landkreis Anhalt-Bitterfeld 
Burgenlandkreis 
Saalekreis 
Stadt Halle 
Landkreis Mansfeld-Südharz 
Kreisverbände des Städte- und Gemeindebundes für Anhalt-Bitterfeld, Burgenlandkreis, Saalekreis und Mansfeld-Südharz 
Metropolregion Mitteldeutschland Management GmbH 
Industrie- und Handelskammer Halle Dessau 
Handwerkskammer Halle 
Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände – Sachsen-Anhalt e. V. 
Deutscher Gewerkschaftsbund 
Fraunhofer-Gesellschaft 
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 
Hochschule Anhalt im Themenbereich Umwelt/Nachhaltigkeit 
Hochschule Magdeburg-Stendal im Themenbereich Energie 
Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V. 
LIGA der Freien Wohlfahrtspflege im Land Sachsen-Anhalt e.V. 
Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e. V. 
Staatskanzlei und Ministerium für Kultur 
Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung 
Ministerium der Finanzen 
Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr 
Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie 
Ministerium für Inneres und Sport 
Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration 
Ministerium für Bildung 
Ministerium für Justiz und Gleichstellung


Bitterfeld-Wolfen, 25.03.2021

Landrat verkündet Projektauswahl

Die Kommunen und einige Dritte haben dem Landkreis in den vergangenen Wochen ihre Ideen und Projektskizzen für die kommenden Jahre 2022-2024 zugearbeitet.

Heute wurde die Öffentlichkeit von Landrat Uwe Schulze, der Geschäftsführerin der EWG GmbH Elena Herzel und anderen Mitgliedern des Steuerkreises bei einem Pressetermin am Industrie- und Filmmuseum Wolfen sowie am Abend im Rahmen der Kreistagssitzung informiert, dass folgende Projekte dem Land zur Förderung in der Etappe 2022-2024 vorgeschlagen werden:

  • Gewerbegebietsentwicklung an der B 6n, Stadt Köthen (Anhalt)
  • Innovatives Bildungszentrum Wolfen Bitterfeld, Stadt Bitterfeld-Wolfen
  • Quartiersentwicklung mit Sportkomplex an der Rüsternbreite, Stadt Köthen (Anhalt)
  • „Grüner Bahnhof“ Bitterfeld – Ausbau und Qualifizierung der Schnittstelle, Stadt Bitterfeld-Wolfen
  • Kohle-Dampf-Licht-Seen-Radroute: Lückenschluss zwischen Muldestausee und Burgkemnitz, Gemeinde Muldestausee
  • Städtebauliche Aufwertung und funktionale Stärkung der Ortsmitte Raguhn, Stadt Raguhn-Jeßnitz
  • Städtebauliche Entwicklung des ehem. Frauenklosters, Stadt Zerbst / Anhalt

Auch einige Nachrücker-Projekte wurden ausgewählt, falls die priorisierten Vorhaben anderweitig finanzierbar sind oder sich verschieben. Das sind die IKTR Kunststoffakademie 4.0 in Weißandt-Gölzau, die Neuentwicklung der Innenstadt (Lange Straße) in Zörbig, das kommunale Rechenzentrum  Gov Tech Park (Landkreis Anhalt-Bitterfeld), das Familienzentrum in Kleinpaschleben und das Touristische Parkhaus am Stadthafen mit Verkehrsknoten und Radfahrer-/ Fußgängerbrücke im OT Bitterfeld.

Alle anderen förderfähigen Ideen sind damit nicht abgelehnt, sondern sollen weiterverfolgt werden.

Der nächste Förderaufruf findet 2022 statt. Auch zurückgestellte Vorhaben können neu beantragt werden.


Köthen (Anhalt), März 2021

Etatreife Projekte 2021

Die für eine Antragstellung 2021 vom Land Sachsen-Anhalt bereits letztes Jahr ausgewählten, etatreifen Projektideen der Kommunen werden derzeit im Detail erarbeitet und können beantragt werden. Für ABI sind das:

Bio-Energiedorf Neu-Muldenstein, Gemeinde Muldestausee

Vom Freizeitbad zum Schwimm- und Vitalzentrum an der Fuhneaue („Woliday“), Stadt Bitterfeld-Wolfen

Zukunfts-Kita, Stadt Sandersdorf-Brehna