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Projekte 2020 und 2021

Die für eine Antragstellung 2021 vom Land Sachsen-Anhalt bereits 2020 ausgewählten, etatreifen Projektideen der Kommunen werden derzeit im Detail erarbeitet und können beantragt werden. Für ABI sind das:

Bio-Energiedorf Neu-Muldenstein, Gemeinde Muldestausee

Vom Freizeitbad zum Schwimm- und Vitalzentrum an der Fuhneaue („Woliday“), Stadt Bitterfeld-Wolfen

Zukunfts-Kita, Stadt Sandersdorf-Brehna

Die entsprechende Förderrichtlinie liegt seit Dezember 2020 vor und seit Februar 2021 ist die Antragstellung möglich. Die Förderquote liegt bei 90 %, das Land Sachsen-Anhalt übernimmt 2021 den verbleibenden Eigenanteil. Antragsberechtigt sind zuvorderst die Kommunen, also der Landkreis und die kreisangehörigen Städte und Gemeinden.  Auch Dritte, wenn sie kommunale Aufgaben wahrnehmen.

Projekte 2021

Die Kommunen und einige Dritte haben dem Landkreis in den vergangenen Wochen ihre Ideen und Projektskizzen für die kommenden Jahre 2022 - 2024 zugearbeitet. Sie reichen von der Neuausweisung von klimaneutral versorgten Gewerbegebieten, einem Forschungszentrum für Algentechnik an der Hochschule Anhalt, innerstädtischen Infrastrukturmaßnahmen bis hin zu Radwegen. Alle Maßnahmen müssen zusätzlich, modellhaft und möglichst innovativ sein, „sowieso“-Maßnahmen sind nicht förderfähig. Die Richtlinie „Sachsen-Anhalt Revier 2038“ verpflichtet den Landkreis Anhalt-Bitterfeld, die Förderwürdigkeit von Vorhaben zu prüfen. Also inwiefern ein Projekt zur Erreichung der strategischen Ziele des Landkreises zur Gestaltung des Strukturwandels beiträgt. Der Landkreis hat dazu ein Begleitgremium, den Steuerkreis, eingerichtet.

Er hat die vorliegenden Vorhaben mit den Anforderungen des Gesetzes und der Richtlinie abgeglichen. Das Ergebnis ist eine Auswahl von 7 Projekten aus rund 70 Ideen, die in den nächsten Jahren intensiv weiterentwickelt und geplant werden sollen:

  • Gewerbegebietsentwicklung an der B 6n, Stadt Köthen (Anhalt)
  • Innovatives Bildungszentrum Wolfen Bitterfeld, Stadt Bitterfeld-Wolfen
  • Quartiersentwicklung mit Sportkomplex an der Rüsternbreite, Stadt Köthen (Anhalt)
  • „Grüner Bahnhof“ Bitterfeld – Ausbau und Qualifizierung der Schnittstelle, Stadt Bitterfeld-Wolfen
  • Kohle-Dampf-Licht-Seen-Radroute: Lückenschluss zwischen Muldestausee und Burgkemnitz, Gemeinde Muldestausee
  • Städtebauliche Aufwertung und funktionale Stärkung der Ortsmitte Raguhn, Stadt Raguhn-Jeßnitz
  • Städtebauliche Entwicklung des ehem. Frauenklosters, Stadt Zerbst/Anhalt

Auch einige Nachrücker-Projekte wurden ausgewählt, falls die priorisierten Vorhaben anderweitig finanzierbar sind oder sich verschieben. Das sind die IKTR Kunststoffakademie 4.0 in Weißandt-Gölzau, die Neuentwicklung der Innenstadt (Lange Straße) in Zörbig, das kommunale Rechenzentrum Gov Tech Park (Landkreis Anhalt-Bitterfeld), das Familienzentrum in Kleinpaschleben und das Touristische Parkhaus am Stadthafen mit Verkehrsknoten und Radfahrer-/ Fußgängerbrücke im OT Bitterfeld.

Alle anderen Ideen sind damit nicht abgelehnt, sondern sollen weiterverfolgt werden. Bereits im 1. Quartal des Jahres 2022 dürfen erneut Vorhaben, die eine gewisse Planungsreife haben, zur Förderung vorgeschlagen werden.