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Innovationsregion Mitteldeutschland

Metropolregion – länderübergreifende Zusammenarbeit zwischen Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

Der Landkreis Anhalt-Bitterfeld ist Mitglied der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland e.V.. Sein Ziel: sich als eine der Schlüsselregionen für Wachstum und Innovation in Ostdeutschland zu entwickeln und weiterhin eins zu sein: ein Ort zum anhalten und genießen!

In der Metropolregion sind mehrere Kommunen, Unternehmen, Hochschulen und sonstige Institutionen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen vertreten.

Seit 2018 haben sich innerhalb der Metropolregion Mitteldeutschland neun Kommunen aus den drei genannten Bundesländern zur „Innovationsregion Mitteldeutschland“ zusammengeschlossen. Gemeinsam mit den Partnerkommunen, die ebenfalls vom Kohleausstieg betroffen sind, identifiziert Anhalt-Bitterfeld neue regionalwirtschaftliche Perspektiven für die Zeit nach der Braunkohleverstromung und gestaltet den Strukturwandel im Mitteldeutschen Revier länderübergreifend.

Im Mittelpunkt der gemeinsamen Anstrengungen stehen die:

  • Entwicklung von neuen Impulsen,
  • Strategien und Projekte für Innovation,
  • Wertschöpfung und Lebensqualität in der Region

Finanziert werden diese länderübergreifenden Projekte und Analysen aus der Förderrichtlinie Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) unter Nutzung der Experimentierklausel und dem Förderprogramm „Unternehmen Revier“ des BMWi. Mit der Projektsteuerung wurde die Europäische Metropolregion Mitteldeutschland Management GmbH beauftragt, die den Mitgliedskommunen als Regionalpartnerin beratend und koordinierend zur Seite steht. Die verwaltungsorganisatorische Abwicklung übernimmt der Burgenlandkreis.

Strukturstärkungsgesetz – die Bund-Länder-Finanzierung zur Bewältigung der Folgen des Kohleausstiegs bis 2038

Der Deutsche Bundestag und der Bundesrat haben am 03. Juli 2020 das „Strukturstärkungsgesetz für die Kohleregionen“ (StStG) verabschiedet. Der deutschlandweite Kohleausstieg bis zum Jahr 2038 ist beschlossene Sache. Die Reviere, u.a. unser Mitteldeutsches Revier samt Landkreis Anhalt-Bitterfeld, benötigen bei der Bewältigung der Folgen des Kohleausstiegs Strukturhilfen. Die dafür nötige Grundlage wurde nun vom Gesetzgeber geschaffen, denn: „Beim Strukturwandel als […] Teil eines umfassenden Transformationsprozesses hin zu einer weitgehend treibhausgasneutralen Wirtschaft und Gesellschaft […] müssen Chancen für eine nachhaltige wirtschaftliche Dynamik mit qualitativ hochwertigen Beschäftigungen eröffnet werden.“ (Auszug aus dem Strukturstärkungsgesetz für die Kohleregionen)

Hiervon betroffen sind im Wesentlichen auch die Akteure der Innovationsregion – es geht schließlich um den Kohleausstieg. Aber in diesem Fall ist zwischen den Bundesländern zu unterscheiden: die Finanzierung für die Vorhaben bleibt auf die tatsächlichen Ländergrenzen beschränkt. Daher müssen wir beim StStG länderübergreifend denken, aber um die Mittel nur mit den Landkreisen in Sachsen-Anhalt konkurrieren.

Weiterführende Informationen des Landes Sachsen-Anhalt zum Strukturwandel hier.

Für alle Fragen rund um die Mitgliedschaft des Landkreises Anhalt-Bitterfeld in der Innovationsregion Mitteldeutschland, den Strukturwandel des Mitteldeutschen Reviers und die Weiterverfolgung von Projektideen stehen Ihnen die Ansprechpartner*innen vor Ort gern zur Verfügung:

Themenfelder Wirtschaft und Standortentwicklung / Wissenschaft und Forschung / Sport

Theresa Rienäcker (Projektleiterin )

Themenfelder Verkehr und Mobilität / Kultur und Tourismus / Bildung und Demographie

Anja Sachenbacher