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Rettungsdienst und Leitstelle

Integrierte Leitstelle des Landkreises Anhalt-Bitterfeld

Die Integrierte Leitstelle des Landkreises Anhalt-Bitterfeld (ILS ABI) ist die erste Kontaktstelle für die Bevölkerung der zehn kreisangehörigen Gemeinden im Falle der Gefahrenabwehr für Rettungsdienst, Feuerwehr und Katastrophenschutz. Sie ist rund um die Uhr mit Leitstellendisponenten besetzt und über die Notrufnummer 112 erreichbar. Hierüber können Sie Hilfe durch Feuerwehr und Rettungsdienst anfordern. Diese Rufnummer funktioniert im Festnetz und auch vom Mobiltelefon ohne Vorwahl. Beim Wählen der 112 von Ihrem Fest- oder Mobiltelefon werden Sie automatisch mit der nächsten zuständigen Integrierten Leitstelle verbunden.

Der Notruf 112 ist auch per Fax erreichbar. So können Personen, die nicht sprechen und hören können, schnell Hilfe anfordern. Eine Vorwahl ist beim „Fax-Notruf“ ebenfalls nicht erforderlich. Alternativ zum Fax besteht die Möglichkeit einen Notruf auch per App an die nächstgelegene Integrierte Leitstelle abzusetzen.

Für alle Anliegen, wie beispielsweise die Anmeldung einer qualifizierte Patientenbeförderung (Krankentransport), ist die ILS ABI unter der Rufnummer 03493 513150 erreichbar.

Darüber hinaus nimmt die ILS ABI unter der Rufnummer 03493 513150 außerhalb der Dienstzeit der kreiseigenen Verwaltungsbehörde (Kreisverwaltung) und der zehn kreisangehörigen Gemeinden die Meldungen bezüglich der Gefahrenabwehr entgegen und leitet diese an die zuständigen Stellen weiter.

Auskunftsersuchen bezüglich von Rufnummern von Bereitschaftsdiensten finden Sie hier.

Der 24h-Dienstbetrieb in der ILS ABI wird über ein Schichtsystem sichergestellt. Hierdurch wird gewährleistet, dass die ILS ABI tageszeitunabhängig auf unterschiedliche Einsatzlagen reagieren kann.

Das Tätigkeitsfeld einer Integrierten Leitstelle ist sehr umfassend. Genauso umfassend müssen die Qualifikationen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein, welche den Telefonhörer in der ILS ABI abnehmen und das Gespräch mit den Hilfesuchenden führen. Jede Leitstellendisponentin und jeder Leitstellendisponent der ILS ABI verfügt daher mindestens über die Qualifikation zum Rettungssanitäter. In der Regel verfügen die Leitstellendisponenten aber über eine abgeschlossene Berufsausbildung zum Rettungsassistent oder zum Notfallsanitäter. Weiterhin müssen sie mindestens die Ausbildung zum Gruppenführer der Feuerwehr erfolgreich absolviert haben. Auch hier liegt Qualifikation der Leitstellendisponenten der ILS ABI regelmäßig auf der Ebene eines Zugführers der Feuerwehr oder sogar eines Verbandsführers der Feuerwehr. Darüber hinaus ist der Landkreis Anhalt-Bitterfeld bestrebt, jedem Leitstellendisponenten nach seiner Einstellung unverzüglich die Teilnahme an dem Ausbildungslehrgang "Leitstellendisponenten" zu ermöglichen. Ferner bilden sich die Leitstellendisponenten jährlich umfangreich fort. Dabei umfassen die theoretischen und praktischen Fortbildungen sowohl rettungsdienstliche als auch feuerwehrtechnische Themen auf Standort-, Kreis- und Landesebene. 

Der Rettungsdienst im Rettungsdienstbereich des Landkreises Anhalt-Bitterfeld

Die Sicherstellung der Notfallrettung und der qualifizierten Patientenbeförderung sowie die rettungsdienstliche Versorgung von Patienten und Betroffenen bei einem Ereignis mit einer großen Anzahl von erkrankten oder verletzten Personen im Landkreis Anhalt-Bitterfeld ist eine öffentliche Aufgabe des Landkreises Anhalt-Bitterfeld als Träger des Rettungsdienstes nach dem Rettungsdienstgesetz des Landes Sachsen-Anhalt.

Um den öffentlichen Sicherstellungsauftrag zu gewährleisten bedient sich der Träger des Rettungsdienstes sogenannten Leistungserbringern. Im Rettungsdienstbereich des Landkreises Anhalt-Bitterfeld nehmen derzeit zwei Leistungserbringer die Aufgaben "Notfallrettung", "qualifizierte Patientenbeförderung" und "rettungsdienstliche Versorgung bei einem Ereignis mit einer großen Anzahl von erkrankten oder verletzten Personen" wahr.

Insgesamt hält der Träger des Rettungsdienstes für den Rettungsdienstbereich des Landkreises Anhalt-Bitterfeld insgesamt 10 Standorte mit 23 Regelrettungsmitteln, 7 Reserverettungsmitteln sowie 4 RTW der "SEG-Rettung" zur Gewährleistung des öffentlichen Sicherstellungsauftrages vor. Aufgeteilt auf die beiden Leistungserbringer "DRK-Köthen Service gGmbH" (DRK) und "Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Regionalverband Sachsen-Anhalt/Südost" (JUH) handelt es sich hierbei um die/den:

  • Rettungswache Aken (DRK),
  • Rettungswache Bitterfeld (JUH),
  • Notarztstandort am Gesundheitszentrum Bitterfeld/Wolfen gGmbH (JUH),
  • Rettungswache Bobbau inkl. Notarztstandort (JUH),
  • Rettungswache Deetz (JUH),
  • Rettungswache Glebitzsch (JUH),
  • Rettungswache Gossa (JUH),
  • Rettungswache Köthen inkl. Notarztstandort an der Helios Klinik (DRK),
  • Rettungswache Radegast (DRK), 
  • Rettungswache Zerbst inkl. Notarztstandort (JUH).

Die jeweilige Anzahl je Rettungsmitteltyp und Standort sowie die entsprechenden Vorhaltezeiten als auch weitere Informationen zur Organisation des Rettungsdienstes im Rettungsdienstbereich des Landkreises Anhalt-Bitterfeld können Sie der Rettungsdienstbereichsplansatzung des Landkreises entnehmen, welcher auf dieser Seite als Download zur Verfügung gestellt wird.

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