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Stark gegen Starkregen: der Landkreis Anhalt-Bitterfeld bringt erstes E-Einsatzfahrzeug für den Hochwasserschutz auf die Straße

Neues Elektrofahrzeug stärkt Umweltamt und Katastrophenvorsorge

Mehr Starkregen, steigende Hochwassergefahren und wachsende Anforderungen an den Katastrophenschutz: Der Landkreis Anhalt-Bitterfeld reagiert auf diese Entwicklungen und setzt dabei konsequent auf moderne, nachhaltige Technik. Mit der heutigen Übergabe eines geländegängigen Elektrofahrzeugs an den Fachbereich Umwelt und Klimaschutz wurde ein weiterer wichtiger Schritt zur Stärkung der Einsatzfähigkeit im Hochwasserschutz vollzogen.

Das Fahrzeug ist Teil des Förderprogramms „Sachsen-Anhalt KLIMA III“, über das bereits im Oktober 2025 Fördermittel für mehrere Projekte zur Klimaanpassung und Stärkung des Katastrophenschutzes übergeben wurden. Mit der nun erfolgten Inbetriebnahme wird eines dieser Vorhaben konkret sichtbar umgesetzt.

Künftig wird das Elektrofahrzeug im Fachbereich Umwelt und Klimaschutz – insbesondere durch die Untere Wasserbehörde – eingesetzt. Im Mittelpunkt stehen Einsätze im vorbeugenden Hochwasserschutz sowie die Kontrolle von Anlagen und Maßnahmen im Zusammenhang mit zunehmenden Starkregenereignissen. Damit verbessert der Landkreis gezielt seine Reaktionsfähigkeit bei extremen Wetterlagen.

Der Beschaffungswert des Fahrzeugs beträgt ca. 46.500 Euro. Die Finanzierung erfolgte zu 90 Prozent über das Förderprogramm „Sachsen-Anhalt KLIMA III“, der Eigenanteil des Landkreises liegt bei 10 Prozent.

Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen Nissan Ariya mit 225 kW (306 PS) starkem Elektromotor und Allradantrieb. Mit einer Reichweite von rund 500 Kilometern bei einem Verbrauch von etwa 19,8 kWh/100 km ist das Fahrzeug optimal für längere und anspruchsvolle Außeneinsätze geeignet. Eine Anhängerkupplung erweitert zusätzlich die Einsatzmöglichkeiten im praktischen Betrieb.

Die Anschaffung ist Teil einer umfassenden Strategie des Landkreises, Klimaanpassung und Katastrophenschutz eng miteinander zu verknüpfen. Neben der Beschaffung mobiler Netzersatzanlagen und der Einführung digitaler Koordinationslösungen setzt der Landkreis verstärkt auf nachhaltige Mobilität im eigenen Fuhrpark.

Landrat Andy Grabner betont:

„Mit der heutigen Übergabe des Elektrofahrzeugs stärken wir gezielt unsere Einsatzfähigkeit im Hochwasserschutz und reagieren gleichzeitig auf die zunehmenden Herausforderungen durch den Klimawandel. Wir investieren bewusst in moderne und nachhaltige Technik, die unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Außeneinsatz bestmöglich unterstützt. Gleichzeitig leisten wir einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz und zur Reduzierung von Emissionen in unserem Fuhrpark.“

Mit der erfolgreichen Umsetzung dieses Projekts unterstreicht der Landkreis Anhalt-Bitterfeld einmal mehr seinen Anspruch, Klimaanpassung, Gefahrenabwehr und nachhaltige Entwicklung konsequent miteinander zu verbinden.

Kofinanziert durch das Land Sachsen-Anhalt und die EU

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